Ölpreise Dienstagfrüh gestiegen - Brent legte auf 34,77 Dollar zu

Singapur - Die Ölpreise sind am Dienstag nach Medienberichten über ein Treffen zwischen den großen Förderländern Saudi-Arabien und Russland deutlich gestiegen. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 34,81 US-Dollar. Das waren um 1,42 Dollar mehr als am Montag.

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im März stieg um 1,31 Dollar auf 30,75 Dollar.

Die Ölminister Saudi-Arabiens und Russlands wollten sich am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf informierte Kreise berichtete. Konkrete Gesprächsthemen wurden nicht genannt, es solle um die allgemeine Lage am Ölmarkt gehen. Dabei dürfte es jedoch vor allem um den Preisverfall gehen, der sich seit Mitte 2014 auf etwa 70 Prozent beläuft.

Vertreter Venezuelas, das sich seit langem für Förderkürzungen ausspricht, sollten auch an dem Gespräch teilnehmen. Saudi-Arabien ist das mit Abstand produktionsstärkste Land des Ölkartells OPEC, Russland ist ebenfalls einer der größten Ölförderer der Welt.

Saudi-Arabien hat sich bisher gegen Förderkürzungen ausgesprochen, weil es seine Marktanteile mit einem Preiskampf gegen aufstrebende Ölproduzenten verteidigen will. Das Land zeigt sich aber gesprächsbereit, wenn es um gemeinsame Kürzungen mit Ländern außerhalb der OPEC wie Russland geht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte