Ölpreise wegen China-Sorgen auf Talfahrt

Singapur - Die Ölpreise haben ihre Talfahrt wegen der Konjunktursorgen um China am Montag fortgesetzt. In der Früh fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Oktober auf 44,20 US-Dollar (39,18 Euro) und damit auf den tiefsten Stand seit März 2009. Zuletzt wurde Brent-Öl bei 44,40 Dollar gehandelt und damit 1,06 Dollar niedriger als am Freitag.

Der Preis für US-Öl fiel weiter unter die Marke von 40 Dollar und erreichte bei 39,00 Dollar den tiefsten Stand seit Februar 2009. Hier wurde ein Fass der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zuletzt bei 39,39 Dollar gehandelt und damit 1,06 Dollar weniger als am Freitag.

Erneut haben heftige Kursverluste an den Börsen in China die Sorge vor einer ernsten Konjunkturflaute in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verstärkt. Am Aktienmarkt in Shanghai hatte es am Morgen die stärksten Kursverluste seit 2007 gegeben. Die Talfahrt in China setzte sich beschleunigt fort, obwohl die Regierung am Wochenende angekündigt hatte, den chinesischen Pensionsfonds zu erlauben, in Aktienmärkten zu investieren.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los