Ölpreise legen zu: Brent auf höchstem Stand seit vier Monaten

New York/London - Der Preis für Nordseeöl ist am Montag auf den höchsten Stand seit vier Monaten gestiegen. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 42,85 US-Dollar. Das waren um 91 Cent mehr als am Freitag. Mit 43,06 Dollar war zuvor der höchste Stand seit Anfang Dezember erreicht worden.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg zuletzt um 66 Cent auf 40,37 Dollar.

Vor allem der schwächere Dollarkurs stützte laut Händlern die Ölpreise. Ein niedriger Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem scheint sich nach Einschätzung der Commerzbank in den USA eine längere Phase von fallenden Rohöllagervorräten abzuzeichnen. In der vergangenen Woche waren diese deutlich gesunken. Zudem sei die Zahl an aktiven Ölbohrungen erneut rückläufig gewesen.

Zudem gibt es derzeit Hoffnungen auf eine Begrenzung der Fördermenge wichtiger Ölexportländer. Mitgliedsstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und Vertreter Russlands haben hierfür ein mit Spannung erwartetes Treffen am 17. April geplant.

Andererseits sind viele Analysten nicht sehr zuversichtlich, dass es bei dem Treffen zu einer klaren Einigung kommt. Dies sei "extrem unwahrscheinlich", sagte Michael McCarthy, Experte beim australischen Finanzdienstleister CMC Markets. Selbst wenn es dazu käme, wäre man am Markt sehr skeptisch, ob diese auch umgesetzt werde. Dennoch gebe es beim Öl derzeit Spielraum für Preiszuwächse.

Paris (APA/AFP) - Der Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse. Das französische Familienunternehmen hofft an der Mehrländerbörse Euronext auf einen Erlös von rund 22 Millionen Euro, wie es am Montag in Paris mitteilte. Die 1960 gegründete Roche-Bobois-Gruppe stellt hochwertige Möbel her und ist in 54 Ländern vertreten.
 

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Französischer Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse

Wien (APA) - Die Telekomregulierungsbehörde RTR hat Österreichs Kommunikationsinfrastruktur auf Risiken untersucht und dabei 487 Gefahren aufgelistet, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dabei geht es neben Ausfällen unter anderem um Cyberangriffe, Spionage und Katastrophen. Involviert waren Telekomfirmen, Internetserviceprovider, Verkehrs- und Innenministerium sowie das Kanzleramt.
 

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Telekombehörde RTR unterzog Netzinfrastruktur Stresstest

München (APA/Reuters) - Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben seit Montag vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, das Offert der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert, wie der Bieter mitteilte. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.
 

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Übernahmeangebot für Autozulieferer Grammer läuft bis 23. Juli