Ölpreise legen weiterhin zu

Singapur - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre deutlichen Vortagsgewinne ausgebaut. Neue Lager- und Produktionsdaten aus den USA sorgten für Auftrieb. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete in der Früh 40,18 US-Dollar (35,45 Euro). Das waren um 34 Cent mehr als am Mittwoch.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 43 Cent auf 38,18 Dollar.

Am Mittwochnachmittag hatten die Ölpreise abrupt zugelegt, nachdem das US-Energieministerium einen deutlichen Abbau der Rohölvorräte gemeldet hatte. Zudem ging die Produktion der US-Ölförderer weiter zurück.

Am Rohölmarkt kamen Hoffnungen auf, dass das derzeit hohe Überschussangebot mit der Zeit zurückgeht. Die Ölschwemme in den USA und seitens anderer großer Förderländer gilt als entscheidender Grund für Ölpreisverfall seit Mitte 2014.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab