Ölpreise weiter gesunken

Singapur - Die Ölpreise sind am Montag nach den deutlichen Rückgängen vom Freitag weiter gesunken. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 38,29 US-Dollar (33,5 Euro). Das waren um 38 Cent weniger als vor dem Wochenende. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel um 43 Cent auf 36,36 Dollar.

Hauptthema am Rohölmarkt bleibt das hohe überschüssige Angebot. Die Aussichten auf eine baldige Produktionseingrenzung sind zuletzt gesunken. Saudi-Arabien hatte Ende vergangener Woche klargestellt, seine Produktion nur zu begrenzen, falls Iran und andere Förderer ebenso handelten.

Iran will seine Förderung jedoch ausweiten, nachdem jahrelange Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms erst vor wenigen Monaten aufgehoben wurden. Die Hoffnung auf eine Produktionsbegrenzung, auf die sich Mitte April zahlreiche wichtige Förderländer einigen wollen, schwinden damit.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"