Ölpreise gesunken - Brent bei 58,18 Dollar

Singapur (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag zunächst gefallen. In der Früh kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 58,18 US-Dollar (53 Euro) und damit 1,01 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,00 Dollar auf 50,44 Dollar.

Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach den Gewinnen des Vortags, als die Preise wegen des Kriegs im Jemen deutlich ansprangen. An den vergangenen beiden Tagen hatten geopolitische Ereignisse das seit Monaten auf die Preise drückende Überangebot auf dem Weltmarkt überlagert.

Saudi-Arabien hatte auf die jüngsten militärischen Erfolge der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen mit Bombenangriffen reagiert und zudem neun weitere schiitische Länder in einer Allianz zusammengeführt. Beobachter befürchten, dass sich der Konflikt zwischen dem sunnitischen Saudi-Arabien und dem schiitischen Iran damit weiter zuspitzt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker