Ölpreis-Verfall bremst Norwegens Wirtschaftswachstum

Oslo - Der sinkende Ölpreis dämpft die Konjunkturaussichten in Norwegen und sorgt für ein Loch im Staatshaushalt. Die Regierung in Oslo erwartet für 2015 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent, wie am Dienstag aus dem aktualisierten Haushaltsentwurf hervorgeht. Bisher war noch ein Plus von 2,0 Prozent veranschlagt worden, nach 2,3 Prozent im vergangenen Jahr.

Unternehmen müssten sich auf eine geringere Nachfrage des norwegischen Ölsektors einstellen, sagte Finanzminister Siv Jensen. Die Anpassungen kämen wohl eher als erwartet wegen des Rückgangs des Ölpreises. Dem Haushalt entgingen zudem Einnahmen der Branche von umgerechnet rund neun Milliarden Euro.

Die Regierung plant jedoch keine Konjunkturpakete, da sich das Wachstum auf dem Festland - und damit ohne den Ölsektor - 2016 wieder auf zwei Prozent beschleunigen dürfte. "Die zentrale Finanz- und Steuerpolitik bleibt weitgehend unverändert", sagte Analyst Kyrre Aamdal von der Bank DNB. Die trüberen Konjunkturaussichten stünden im Einklang mit den Prognosen der Zentralbank. Diese hatte kürzlich eine Zinssenkung für Juni in Aussicht gestellt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert