Ölpreis: Schon 40 Millionen Barrel Rohöl auf Tankern im Meer gebunkert

London - Wegen der gesunkenen Energiepreise wird immer mehr Rohöl in Supertankern auf See zwischengelagert. Schätzungen von Marktteilnehmern zufolge lagern inzwischen 40 Millionen Barrel auf Schiffen, während es in der vergangenen Woche noch 25 Millionen Barrel waren.

Zum Vergleich: Der weltweite Ölverbrauch wird in diesem Jahr nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur IEA 93,5 Millionen Barrel pro Tag betragen.

Selbst wenn die Anmietung eines Tankers einschließlich Nebenkosten wie Treibstoff oder Versicherung zwischen 1,5 Millionen und 1,8 Millionen Dollar im Monat kosten dürfte, winken den Ölhändlern Gewinne. Denn am Markt wird darauf gesetzt, dass der Preis in diesem Jahr wieder anzieht. So kostete Brent-Öl zur Lieferung im Dezember am Mittwoch 57,40 Dollar und damit acht Dollar mehr als bei der sofortigen Abnahme. Zum aktuellen Ölpreis.

Zu den Firmen, die Tanker auf den Meeren angemietet haben, gehören Rohstoffhändler wie Trafigura, Vitol oder Gunvor, aber auch der Energiekonzern Royal Dutch Shell. Die Schiffe ankern meistens vor der Küste, um Hafengebühren zu sparen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro