Ölpreis steigt durch IS-Angriffe im Irak

Die Ölpreise sind am Donnerstag weiter gestiegen. Händler verwiesen auf die anhaltenden Kämpfe im wichtigen Förderland Irak und die erneut gesunkenen US-Rohöllagerbestände. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um bis zu 1,3 Prozent auf 65,90 Dollar (59,3 Euro). US-Leichtöl WTI zog in der Spitze um 1,4 Prozent auf 59,78 Dollar an.

"Die Bedrohung durch die Extremistenmiliz Islamischer Staat im Irak gibt dem Brent Auftrieb", sagte Christopher Bellew vom Brokerhaus Jefferies Bache. Sollten die Kämpfe andauern, könnte der Preis bis auf 70 Dollar steigen.

Skeptischer äußerten sich die Experten der Commerzbank: "Der berichtete Lagerabbau kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lagerbestände bei Rohöl deutlich und bei Ölprodukten merklich über den Vorjahresniveaus liegen." Knappheiten sollten daher nicht aufkommen. "Wir sehen weiterhin Abwärtsrisiken für die Ölpreise", prognostizierten die Commerzbank-Experten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte