Ölpreis gibt nach, Brent bei 97,85 Dollar

Wien (APA) - Der Brent-Ölpreis hat sich am Montagvormittag verbilligt. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11.00 Uhr in London bei 97,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitagnotierte der Brent-Future zuletzt bei 98,39 Dollar.

Vor allem die schwächelnde chinesische Konjunktur lastet auf dem Ölpreis, hieß es von Marktteilnehmern. Verstärkt hatten die Nervosität unter den Anlegern Aussagen des chinesischen Finanzministers Lou Jiwei, der Hoffnungen auf weitere Konjunkturmaßnahmen eine Absage erteilte. Wegen einzelner Daten sei die Regierung nicht zu einem dramatischen Kurswechsel in der Finanz-und Geldpolitik bereit, hieß es.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Freitag auf 94,44 Dollar pro Barrel gesunken. Am Donnerstag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 95,19 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

Der Goldpreis zeigte sich auch tiefer. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.214,9 Dollar (nach 1.219,75 Dollar im Nachmittags-Fixing am Freitag) gehandelt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen