Ölkonzern Total zieht weitere Tochterfirmen aus Steuerparadiesen ab

Paris - Der französische Ölkonzern Total zieht in den kommenden Jahren mindestens neun weitere konsolidierte Tochterfirmen aus zwei Steuerparadiesen ab und siedelt sie in Europa an. Das teilte das in 130 Ländern aktive Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Gleichzeitig veröffentlichte Total eine Liste mit mehr als 900 zu konsolidierenden Filialen weltweit.

Seit 2012 seien 14 Filialen aus Steuerparadiesen - die Bermudas und Kaiman-Inseln - abgezogen worden. Die neun weiteren Filialen gehören zu einer Reihe von insgesamt noch 19 Töchtern in diesen beiden Ländern. Sie sollen bis Ende 2016 nach Frankreich oder in die Niederlande verlegt werden. Generaldirektor Patrick Pouyanne sagte, Total wolle mit Transparenz "jedes Missverständnis" vermeiden.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht