Ölkonzern Repsol verkauft Anteil an Gas Natural um 3,8 Mrd. Euro

Madrid (APA/Reuters) - Der spanische Ölkonzern Repsol verschafft sich mit einem milliardenschweren Beteiligungsverkauf Luft für Investitionen. Der 20-prozentige Anteil am Versorger Gas Natural soll für 3,82 Mrd. Euro an eine Firma gehen, die vom Finanzinvestor CVC Capital Partners kontrolliert wird. Wie das Repsol-Management am Donnerstag bekannt gab, beläuft sich der Veräußerungsgewinn auf rund 400 Mio. Euro.

Wozu die Mittel nun eingesetzt werden sollen, ließ das Unternehmen offen. Analysten zufolge könnte es das Geld in erneuerbare Energien investieren. In den vergangenen Jahren hatte Repsol einen Sparkurs gefahren, um Schulden abzubauen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht