Ölförderstaaten beraten am 17. April über Preis-Stabilisierung

Im Bemühen um stabilere Ölpreise wollen Vertreter wichtiger Förderländer am 17. April im Golfemirat Katar über gemeinsame Schritte beraten. Dort werde über das mögliche Einfrieren der Fördermengen gesprochen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur QNA am Mittwoch Katars Energieminister Mohammed bin Saleh.

Zu dem Treffen in der Hauptstadt Doha werden nach Darstellung des russischen Energieministers Alexander Nowak rund 15 Teilnehmer erwartet, darunter auch der Iran.

Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sowie weiterer wichtiger Fördernationen wie Russland verhandeln seit Wochen über Möglichkeiten, den rapiden Verfall der Preise einzudämmen. Russland und Saudi-Arabien hatten sich mit Katar und Venezuela im Februar darauf geeinigt, die Fördermengen auf dem Niveau vom Jänner zu halten und nicht weiter auszudehnen.

Der Iran weigert sich jedoch bisher, seine Fördermenge zu begrenzen. Teheran will nach dem Ende der westlichen Wirtschaftssanktionen wieder mehr Öl exportieren.

Für das Treffen in Katar solle ein gemeinsames Abschlussdokument vorbereitet werden, in dem ein Einfrieren der Fördermenge auf das Niveau vom Jänner erklärt werden könnte, sagte der russische Minister Nowak der Agentur Tass zufolge. Russland ist einer der größten Ölproduzenten der Welt.

Die Preise waren von Mitte 2014 bis Ende 2015 um bis zu 70 Prozent eingebrochen. Zwischenzeitlich erholten sie sich wieder etwas. Ein Ende des langjährigen Preistiefs sehen viele Beobachter aber noch nicht.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los