Ölarbeiter in Kuwait beendeten mehrtägigen Streik

Tausende Ölarbeiter im arabischen Emirat Kuwait haben ihren Streik beendet. Sie hätten mit dem am Sonntag begonnenen Ausstand gezeigt, welchen starken Einfluss sie auf die Ölproduktion nehmen könnten, teilte die Vereinigung der Ölarbeiter am Mittwoch mit.

Ein Sprecher der Kuwait Petroleum Corporation (KPC) erklärte, die Produktion solle innerhalb von drei Tagen ihr bisheriges Niveau erreichen. Der Ölausstoß hatte sich zuletzt infolge des Streiks auf rund 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag halbiert.
Die Ölarbeiter wollten mit dem Ausstand gegen Pläne der Regierung demonstrieren, ihre Gehälter zu kürzen. Mit dem Schritt will der Mitgliedstaat des Rohstoffkartells OPEC auf sinkende Einnahmen wegen der niedrigen Ölpreise reagieren. Der Streik in Kuwait hatte laut Analysten zu einer vorübergehenden Erholung des Ölpreises beigetragen.

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Wien (APA) - Die Frauen in der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge fordern mehr Schutz vor sexueller Gewalt am Arbeitsplatz. Dazu solle der Arbeitgeber verstärkt in die Pflicht genommen werden. In den Betrieben sollten Leitlinien erarbeitet werden, um explizit klarzustellen dass Gewalt, Mobbing und sexuelle Belästigung gegenüber Beschäftigten nicht toleriert und entsprechend sanktioniert werde.
 

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Düsseldorf (APA/Reuters) - Ergo-Chef Markus Rieß wirbelt die Führungsmannschaft von Deutschlands zweitgrößtem Versicherer kräftig durcheinander. Ziel sei es, die Internationalisierung und Transformation der Gruppe voranzutreiben, erklärte Rieß am Freitag in Düsseldorf. Dabei verliert der Chef der erfolgreichen Direktversicherung-Tochter Ergo Direkt, Peter Stockhorst, seinen Job und verlässt den Konzern.
 

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