Ölarbeiter in Kuwait beendeten mehrtägigen Streik

Tausende Ölarbeiter im arabischen Emirat Kuwait haben ihren Streik beendet. Sie hätten mit dem am Sonntag begonnenen Ausstand gezeigt, welchen starken Einfluss sie auf die Ölproduktion nehmen könnten, teilte die Vereinigung der Ölarbeiter am Mittwoch mit.

Ein Sprecher der Kuwait Petroleum Corporation (KPC) erklärte, die Produktion solle innerhalb von drei Tagen ihr bisheriges Niveau erreichen. Der Ölausstoß hatte sich zuletzt infolge des Streiks auf rund 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag halbiert.
Die Ölarbeiter wollten mit dem Ausstand gegen Pläne der Regierung demonstrieren, ihre Gehälter zu kürzen. Mit dem Schritt will der Mitgliedstaat des Rohstoffkartells OPEC auf sinkende Einnahmen wegen der niedrigen Ölpreise reagieren. Der Streik in Kuwait hatte laut Analysten zu einer vorübergehenden Erholung des Ölpreises beigetragen.

Paris (APA/AFP) - Der Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse. Das französische Familienunternehmen hofft an der Mehrländerbörse Euronext auf einen Erlös von rund 22 Millionen Euro, wie es am Montag in Paris mitteilte. Die 1960 gegründete Roche-Bobois-Gruppe stellt hochwertige Möbel her und ist in 54 Ländern vertreten.
 

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Französischer Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse

Wien (APA) - Die Telekomregulierungsbehörde RTR hat Österreichs Kommunikationsinfrastruktur auf Risiken untersucht und dabei 487 Gefahren aufgelistet, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dabei geht es neben Ausfällen unter anderem um Cyberangriffe, Spionage und Katastrophen. Involviert waren Telekomfirmen, Internetserviceprovider, Verkehrs- und Innenministerium sowie das Kanzleramt.
 

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Telekombehörde RTR unterzog Netzinfrastruktur Stresstest

München (APA/Reuters) - Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben seit Montag vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, das Offert der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert, wie der Bieter mitteilte. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.
 

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Übernahmeangebot für Autozulieferer Grammer läuft bis 23. Juli