Öl-Riese Exxon kündigt Joint Venture mit Rosneft auf

Houston (Texas)/Irving (Texas)/Kiew (APA/Reuters) - Der amerikanische Öl-Riese Exxon Mobil will Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Partner Rosneft aufkündigen. Exxon verwies am Mittwoch dabei auf US- und EU-Sanktionen gegen Russland, die allerdings bereits seit 2014 nach der Annexion der Krim eingeführt wurden.

Für den Konzern ist es eine Kehrtwende, hatte er doch bisher argumentiert, die Sanktionen benachteiligten US-Firmen im internationalen Wettbewerb. Die Joint Ventures mit Rosneft wurden unter dem früheren Exxon-Chef Rex Tillerson ausgehandelt, der mittlerweile US-Außenminister ist. Die US-Regierung hatte Exxon deswegen eine Strafe in Höhe von zwei Millionen Dollar aufgebrummt.

Exxon teilte mit, den Prozess zum Rückzug aus gemeinsamen Projekten dieses Jahr zu starten. Rosneft war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen