Öl- und Goldpreis weiter auf Talfahrt

Der Ölpreis hat am frühen Freitagnachmittag seine Talfahrt fortgesetzt. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 80,33 Dollar und damit um 0,97 Prozent weniger als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 85,30 Dollar gehandelt.

Die Rohstoffanalysten der Commerzbank bezweifeln immer stärker, dass es bei der nächsten OPEC-Sitzung in Wien Ende November eine Einigung auf Angebotsrücknahmen geben werde. Dazu seien die "wichtigen" Mitgliedsländer des Ölkartells aus Angst, Marktanteile zu verlieren, weiterhin nicht bereit. Bei der Veröffentlichung der saudischen Ölpreise Anfang kommender Woche sei jedoch eine Preiserhöhung erwartbar, was die "Sorgen vor einem Preiskrieg dämpfen und damit die Ölpreise stabilisieren" könnte, hieß es weiter.

So billig wie seit vier Jahren nicht mehr zeigte sich der Goldpreis vor dem Wochenende. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.173,25 Dollar und damit schwächer zum Donnerstagnachmittags-Fixing von 1.202,00 Dollar. Die weitere Lockerung der japanischen Geldpolitik hat laut den Commerzbank-Experten den Dollar gestärkt und dadurch den Goldpreis weiter belastet, nachdem bereits der optimistische Konjunkturausblick der US-Notenbank Fed zur Wochenmitte belastet hatte.

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