Öl-Dienstleister Halliburton begrenzt mit Sparkurs Verluste

Die Talfahrt der Ölpreise hat dem Industrie-Dienstleister Halliburton im vierten Quartal einen Nettoverlust von 28 Mio. Dollar (25,9 Mio. Euro) eingebrockt. Im Vorjahresquartal stand noch ein Gewinn von gut 900 Mio. Dollar in den Büchern des texanischen Konzerns.

Unter Ausschluss von Abschreibungen und Sonderausgaben schlug sich der nach Schlumberger weltweit zweitgrößte Dienstleister der Ölbranche jedoch besser als von Analysten erwartet. Halliburton führte dies am Montag auf massive Sparmaßnahmen zurück. Der Umsatz brach um 42 Prozent auf 5,1 Mrd. Dollar ein. Halliburton stellt sich auch für 2016 auf Gegenwind ein.

Weil der Ölpreis seit Juni 2014 mehr als 70 Prozent nachgegeben hat, haben viele Öl- und Gasproduzenten ihre Förderung gedrosselt und Investitionen zurückgefahren. Halliburton kündigte daraufhin im Februar 2015 an, mehr als 6.000 Arbeitsplätze zu streichen. Das sind bis zu acht Prozent der Belegschaft. Das Unternehmen aus Houston ringt zudem noch mit den Aufsichtsbehörden um Zustimmung für die Ende 2014 angekündigte Übernahme des kleineren Rivalen Baker Hughes. Halliburton-Chef Dave Lesar sagte, es müssten noch wettbewerbsrechtliche Bedenken ausgeräumt werden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen