Öl-Dienstleister Halliburton begrenzt mit Sparkurs Verluste

Die Talfahrt der Ölpreise hat dem Industrie-Dienstleister Halliburton im vierten Quartal einen Nettoverlust von 28 Mio. Dollar (25,9 Mio. Euro) eingebrockt. Im Vorjahresquartal stand noch ein Gewinn von gut 900 Mio. Dollar in den Büchern des texanischen Konzerns.

Unter Ausschluss von Abschreibungen und Sonderausgaben schlug sich der nach Schlumberger weltweit zweitgrößte Dienstleister der Ölbranche jedoch besser als von Analysten erwartet. Halliburton führte dies am Montag auf massive Sparmaßnahmen zurück. Der Umsatz brach um 42 Prozent auf 5,1 Mrd. Dollar ein. Halliburton stellt sich auch für 2016 auf Gegenwind ein.

Weil der Ölpreis seit Juni 2014 mehr als 70 Prozent nachgegeben hat, haben viele Öl- und Gasproduzenten ihre Förderung gedrosselt und Investitionen zurückgefahren. Halliburton kündigte daraufhin im Februar 2015 an, mehr als 6.000 Arbeitsplätze zu streichen. Das sind bis zu acht Prozent der Belegschaft. Das Unternehmen aus Houston ringt zudem noch mit den Aufsichtsbehörden um Zustimmung für die Ende 2014 angekündigte Übernahme des kleineren Rivalen Baker Hughes. Halliburton-Chef Dave Lesar sagte, es müssten noch wettbewerbsrechtliche Bedenken ausgeräumt werden.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig