Ökonomen: Einwanderer erhöhen Wohlstand

Berlin/Köln (APA/dpa) - Deutschland profitiert aus Sicht von Ökonomen schon heute von seinen Einwanderern. In den nächsten Jahren werde der Arbeitsmarkt verstärkt auf sie angewiesen sein, so die Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

"Der Markt wird größer, aber auch der Wohlstand pro Kopf wird größer", sagte IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke zu den Effekten der Zuwanderung am Donnerstag bei einer Tagung in Berlin. Die derzeit nach Deutschland kommenden Zuwanderer entlasteten den Staatshaushalt nach Modellrechnungen um 350 Euro pro Kopf und Jahr.

Das Institut hält es für sinnvoll, wie in anderen Einwanderungsländern ein Punktesystem und maximale Zulassungsquoten einzuführen. Das Zuwanderungsrecht sei in den vergangenen Jahren bereits verbessert worden, aber noch zu kompliziert, sagte IW-Direktor Michael Hüther.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen