ÖIAG nun ÖBIB - Bisheriger Casino-Anteil der Münze schon übergegangen

Die Staatsholding ÖIAG ist nach ihrer letzten Hauptversammlung am Freitag Geschichte und firmiert nun als ÖBIB. Chef bleibt vorerst der bisherige ÖIAG-Vorstand Rudolf Kemler - als Interims-Geschäftsführer der die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH. Die letzte Dividende, die von der ÖIAG beschlossen wurde, beläuft sich auf 125 Mio. Euro.

Seit 2003 sind damit insgesamt 2,6 Mrd. Euro an Dividendenzahlungen geleistet worden, die direkt dem Haushaltsbudget der Republik Österreich zu Gute kamen, wurde in der wohl letzten Aussendung der ÖIAG (Österreichische Industrieholding Aktiengesellschaft) betont.

Neben der Gewinnausschüttung beschloss die HV heute vor allem die Umwandlung zur ÖBIB, die kommende Woche ins Firmenbuch eingetragen wird. Der Umwandlungsbeschluss basiert auf dem ÖBIB-Gesetz 2015. Die Rechtsform und der Firmennamen werden geändert, die Syndikatsverträge sind davon unberührt, wurde stets betont und heute erneuert. "Die Neuausrichtung bewirkt keine Änderung von bestehenden Vertragsverhältnissen und sonstigen Rechten und Pflichten, welche von der ÖBIB in der Rechtsform einer GmbH weitergeführt werden."

In der Aussendung hieß es auch, dass durch das ÖBIB-Gesetz 2015 die Anteilsrechte der Münze Österreich an der Casinos Austria AG auf die ÖBIB übertragen werden. Wert sind die Anteile laut zwei Gutachten zwischen 120 und 130 Mio. Euro. Die Anteilsrechte sind bereits an die ÖBIB übergegangen verlautete zur APA, in den kommenden Wochen werde auch die Finanzierung fixiert.

Neben dem Anteil an den Casinos Austria, die neu in der ÖBIB sind, behält diese alle bisherigen ÖIAG-Beteiligungen - vor allem die drei großen OMV (Syndikat mit IPIC), Telekom Austria (Syndikat mit America Movil) und Österreichische Post AG.

Die Funktion des Geschäftsführers wird nach Eintragung der ÖBIB ins Firmenbuch kommende Woche ausgeschrieben.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker