Öffnung des slowenischen Sportwettenmarktes vorerst aufgehalten

Ljubljana (APA) - In Slowenien kann die Öffnung des Sportwettenmarktes für ausländische Anbieter noch nicht in Kraft treten. Die zweite Parlamentskammer, der Staatsrat, hat am Dienstag ein Veto gegen die jüngst verabschiedete Novelle des Glücksspielgesetzes eingereicht. Das Parlament wird über die Gesetzesänderungen noch ein zweites Mal abstimmen müssen.

Mit der Gesetzesnovelle, die vergangene Woche verabschiedet wurde, sollte ein bestehendes Monopol abgeschafft werden. Die Staatsräte befürchten jedoch negative Auswirkungen auf die Finanzierung von Sportverbänden, gemeinnützigen Organisationen und Invalidenorganisationen, die aus den Lotto-Geldern gefördert werden.

Umgekehrt behauptet der Abgeordnete der Regierungspartei SMC, Branko Zorman, der die Liberalisierung vorgeschlagen hat, dass durch das Monopol bisher mehrere Millionen Euro an Konzessionseinnahmen verloren gingen. Mehrere Anbieter würden auch mehr zweckgebundene Konzessionsabgaben generieren, betonte er.

Bisher durfte in Slowenien nur das Privatunternehmen Sportna loterija die Sportwetten veranstalten. Ein Großteil von slowenischen Spielern - nach Einschätzung rund 85 Prozent - spielt jedoch bei den ausländischen Online-Anbietern. Mit der Öffnung des Marktes würden die in der EU ansässigen Sportwettenanbieter in Slowenien Lizenzen erhalten können.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte