Öffnung des slowenischen Sportwettenmarktes vorerst aufgehalten

Ljubljana (APA) - In Slowenien kann die Öffnung des Sportwettenmarktes für ausländische Anbieter noch nicht in Kraft treten. Die zweite Parlamentskammer, der Staatsrat, hat am Dienstag ein Veto gegen die jüngst verabschiedete Novelle des Glücksspielgesetzes eingereicht. Das Parlament wird über die Gesetzesänderungen noch ein zweites Mal abstimmen müssen.

Mit der Gesetzesnovelle, die vergangene Woche verabschiedet wurde, sollte ein bestehendes Monopol abgeschafft werden. Die Staatsräte befürchten jedoch negative Auswirkungen auf die Finanzierung von Sportverbänden, gemeinnützigen Organisationen und Invalidenorganisationen, die aus den Lotto-Geldern gefördert werden.

Umgekehrt behauptet der Abgeordnete der Regierungspartei SMC, Branko Zorman, der die Liberalisierung vorgeschlagen hat, dass durch das Monopol bisher mehrere Millionen Euro an Konzessionseinnahmen verloren gingen. Mehrere Anbieter würden auch mehr zweckgebundene Konzessionsabgaben generieren, betonte er.

Bisher durfte in Slowenien nur das Privatunternehmen Sportna loterija die Sportwetten veranstalten. Ein Großteil von slowenischen Spielern - nach Einschätzung rund 85 Prozent - spielt jedoch bei den ausländischen Online-Anbietern. Mit der Öffnung des Marktes würden die in der EU ansässigen Sportwettenanbieter in Slowenien Lizenzen erhalten können.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen