OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in Großbritannien

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.

Im Zuge des Brexit könnte sich der Mangel an Fachkräften in der britischen Wirtschaft weiter verstärken, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der OECD zur Lage auf dem britischen Arbeitsmarkt.

Anders als beispielsweise in Deutschland werden in Großbritannien oftmals Arbeitnehmer in Fachgebieten eingesetzt, für die sie nicht ausgebildet wurden. Nach Einschätzung der OECD sollte die britische Regierung an diesem Punkt ansetzen, um mehr Produktivität und Wachstum zu erzielen. Konkret müsse die Arbeitsmarktpolitik in Großbritannien stärker auf eine Förderung der richtigen Fähigkeiten abzielen.

Die OECD warnte davor, dass sich der Fachkräftemangel durch den Austritt des Königreichs aus der Europäischen Union verstärken könnte. Eine Änderung der Einwanderungspolitik nach dem Brexit würde den Zugang von benötigten Fachkräften aus Europa reduzieren und den Fachkräftemangel weiter verstärken, hieß es in dem Bericht.

In Großbritannien lag die Arbeitslosenquote laut jüngsten Daten des nationalen Statistikamts im September bei 4,3 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit 1975.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht