OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in Großbritannien

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.

Im Zuge des Brexit könnte sich der Mangel an Fachkräften in der britischen Wirtschaft weiter verstärken, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der OECD zur Lage auf dem britischen Arbeitsmarkt.

Anders als beispielsweise in Deutschland werden in Großbritannien oftmals Arbeitnehmer in Fachgebieten eingesetzt, für die sie nicht ausgebildet wurden. Nach Einschätzung der OECD sollte die britische Regierung an diesem Punkt ansetzen, um mehr Produktivität und Wachstum zu erzielen. Konkret müsse die Arbeitsmarktpolitik in Großbritannien stärker auf eine Förderung der richtigen Fähigkeiten abzielen.

Die OECD warnte davor, dass sich der Fachkräftemangel durch den Austritt des Königreichs aus der Europäischen Union verstärken könnte. Eine Änderung der Einwanderungspolitik nach dem Brexit würde den Zugang von benötigten Fachkräften aus Europa reduzieren und den Fachkräftemangel weiter verstärken, hieß es in dem Bericht.

In Großbritannien lag die Arbeitslosenquote laut jüngsten Daten des nationalen Statistikamts im September bei 4,3 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit 1975.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien