OECD kritisiert Steuervorteile für Firmenwagen als klimaschädlich

Im Kampf für einen besseren Klimaschutz stoßen die Steuervorteile für Firmenwagen in Industrieländern wie Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf Kritik. In den OECD-Ländern seien nach einer noch unveröffentlichten OEDC-Studie 19 Prozent aller Autos steuerlich begünstigt, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria der Zeitung "FAZ" (Donnerstag).

Das führe zu mehr Autos auf den Straßen, zu höheren CO2-Emissionen und koste die Regierungen jedes Jahr zwischen 19 und 33 Mrd. Euro.

Gurria warnte, die Weltgesellschaft befinde sich auf einem Kollisionskurs mit der Natur. Die Kohlendioxidemissionen müssten schnell gesenkt werden, damit die Temperatur nicht um mehr als zwei Grad über das vorindustrielle Niveau steige. Dabei spiele der Transportsektor eine wichtige Rolle, denn er verantworte allein rund ein Viertel der weltweiten CO2-Emissionen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"