OECD: Schule und Uni in Deutschland gut an Arbeitsmarkt angepasst

(Reuters) - Das deutsche Bildungssystem ist nach einer Studie der OECD im internationalen Vergleich relativ gut an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes angepasst. Nach dem am Dienstag vorgestellten Bildungsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben in Deutschland 86 Prozent der Erwachsenen Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Im OECD-Schnitt sind es nur 75 Prozent. Ein Abschluss im Sekundarbereich II sei die Mindestvoraussetzung für einen "erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt", heißt es in der OECD-Untersuchung.

Einen größeren Zulauf registriert die OECD für die deutschen Hochschulen. Dort stieg zwischen 2010 und 2012 die Quote der Studienanfänger pro Geburtsjahrgang von 42 auf 53 Prozent an. Einen Spitzenplatz belegt Deutschland demnach bei der Betreuung von Kleinkindern. Zwischen 91 und 96 Prozent der Drei- bis Vierjährigen werden in Kindertagesstätten oder Kindergärten betreut.

"Deutschland bildet sich wie nie zuvor", erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zu der Studie. Das sei die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

AUVA-Vorstand winkt Sparpaket durch

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Wolfsburg (APA/dpa) - Volkswagen will an Thomas Schmall als Vorstand für seine konzerneigenen Zulieferwerke festhalten. Das Unternehmen dementierte am Dienstag einen Bericht des Magazins "Auto Motor Sport", demzufolge der Manager auf der Position des "Komponenten"-Chefs abgelöst werden könne.
 

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VW: Keine Ablösung von Komponenten-Chef Schmall geplant