OECD senkte Prognose für Chinas Wirtschaft und warnt vor Risiken

Das Wachstum in China wird sich nach Einschätzung der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) noch weiter abschwächen. In ihrem jährlichen Bericht für die zweitgrößte Volkswirtschaft senkte die OECD ihre Wachstumsprognose von bisher 7,1 auf 7 Prozent in diesem Jahr und 6,9 Prozent im nächsten Jahr.

"Die Herausforderung besteht darin, genug Schwung zu halten, um die Ungleichgewichte zu reduzieren, während übermäßig abrupte Anpassungen vermieden werden, die eine Krise auslösen können", heißt es in dem Bericht, der am Freitag in Peking veröffentlicht wurde.

Die OECD-Experten warnen vor den Risiken für eine Verschlechterung der Lage in China und den möglichen Auswirkungen eines stärker als erwarteten Abschwungs auf die Weltwirtschaft. Die Marktmechanismen und die Rechtsstaatlichkeit müssten gestärkt, die Ausbildung verbessert und den Bauern mehr Landrechte eingeräumt werden. Die Umstrukturierung von Industrien mit Überkapazitäten könne nur erfolgreich sein, wenn Garantien für Staatsbetriebe wegfallen, damit alle Firmen mit gleichen Chancen am Markt agieren könnten.

Trotz aller Warnungen äußert sich der OECD-Bericht zuversichtlich über die gegenwärtige Entwicklung. "Eine geordnete Abwicklung der Ungleichgewichte ist im Gange", heißt es. "Die Risiken sind kontrollierbar und eine abrupte Bremsung kann vermieden werden." Allerdings wird vor Gefahren besonders im Immobiliensektor und einigen Bereichen der Schwerindustrie gewarnt. Die Verschuldung sei undurchsichtig und mit Pleiten müsse gerechnet werden.

Aber auch mit langsamerem Wachstum könne das Ziel einer Verdoppelung der Wirtschaftsleistung bis 2020 gegenüber 2010 "nahezu" erreicht werden. Als Wachstumstreiber sieht die OECD die Urbanisierung durch den Zuzug von weiteren 100 Millionen Menschen in die Städte bis 2020 und die Ausweitung öffentlicher Dienste und sozialer Leistungen für 100 Millionen ehemalige Landbewohner, die bereits in Städten leben. Auch der Dienstleistungsbereich sei ein Wachstumsmotor.

Chinas Regierung selbst rechnet in diesem Jahr nur noch mit "rund sieben Prozent" Wachstum - so wenig wie seit 25 Jahren nicht mehr. Im Vorjahr waren es noch 7,4 Prozent.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach