OECD fordert von Österreich mehr Geld für Entwicklungshilfe

Ein Verband führender Industriestaaten hat Österreich zu mehr finanziellem Einsatz für Entwicklungsländer aufgefordert. Die Ausgaben der Republik für Entwicklungsarbeit lägen weit unter dem Durchschnitt westlicher Staaten und erfüllten nicht die selbstgesetzten Ziele, sagte Erik Solheim, Vorsitzender des Entwicklungsausschuss der internationalen Wirtschaftsorganisation OECD, am Donnerstag in Wien.

Der Beitrag Österreichs zur Entwicklung ärmerer Staaten liegt nach den neuesten verfügbaren Zahlen aus 2013 bei 0,28 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Industriestaaten haben sich in den Entwicklungszielen der UNO aber dazu verpflichtet, bis 2015 mindestens 0,7 Prozent auszugeben. Es gebe Länder, die mit "größeren wirtschaftlichen Sorgen" als Österreich das Ziel erreichten, klagte Solheim in einer Mitteilung der OECD.

In einem Bericht der Organisation wird Österreich eine Neugestaltung seine Entwicklungszusammenarbeit empfohlen. Zunächst soll ein Fahrplan für das Erreichen des Finanzierungsziels geschaffen werden. Auch fordert die OECD Österreich auf, mehr für die ärmsten Staaten auf der Welt zu tun und sich stärker auf bestimme Aufgaben konzentrieren. Kritisiert wird zudem, dass in Österreich verschiedene Ministerien - das Finanzministerium und das Außenministerien - für den Einsatz von Entwicklungsgeldern zuständig sind.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte