OECD - EZB erhält Rückendeckung für Kauf von Staatsanleihen

Berlin - EZB-Präsident Mario Draghi erhält für den erwogenen Kauf von Staatsanleihen Deckung von der Industriestaaten-Organisation OECD. "Insgesamt tritt der Euroraum auf der Stelle und ist zu einem großen Risiko für das weltweite Wachstum geworden, da die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau verharrt und die Inflation weiterhin deutlich unter der Zielvorgabe liegt", so OECD-Chefvolkswirtin Catherine Mann.

Weitere geldpolitische Impulse hält die OECD am Dienstag daher für gerechtfertigt. Neben mehr Käufen von Kreditverbriefungen (ABS) und Pfandbriefen könnten demnach auch Staats- und Unternehmensanleihen von der Europäischen Zentralbank (EZB) erworben werden.

EZB-Chef Draghi hatte vorige Woche die Tür für die umstrittenen Staatsanleihenkäufe weit aufgemacht. Die Zentralbank würde damit mehr Geld in die Wirtschaft pumpen in der Hoffnung, dass dadurch die Konjunktur anspringt und die derzeit extrem niedrige Teuerung anzieht. Der EZB ist es zwar durch die Europäischen Verträge erlaubt, zu Zwecken der Geldpolitik Staatsanleihen am Sekundärmarkt zu kaufen, sie darf aber keine Staatsfinanzierung betreiben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte