OECD: Arbeitsproduktivität in Österreich leicht rückläufig

In den 34 OECD-Ländern steigen sowohl die Arbeitskosten als auch die Produktivität der Beschäftigten langsamer an. Für Österreich wies die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im dritten Quartal sogar einen Rückgang der Produktivität aus.


Um 0,1 Prozent ging die Arbeitsproduktivität laut einer am Donnerstag veröffentlichten OECD-Statistik hierzulande zurück. In den beiden vorangegangenen Quartalen 2015 war sie noch um 0,6 (Q1) bzw. 0,2 (Q2) Prozent gestiegen, im vierten Quartal 2014 hatte es einen Rückgang von 0,4 Prozent gegeben.

In der OECD stieg die Arbeitsproduktivität im dritten Quartal mit +0,2 Prozent schwächer an als im Vorquartal (+0,4 Prozent). In der Eurozone stagnierte sie weiterhin.

Der Anstieg der Lohnkosten pro Arbeitnehmer hat sich sowohl in der OECD als auch in Österreich abgeschwächt. Hierzulande erhöhten sich die Kosten im dritten Quartal um 0,4 Prozent (Q2 2015: +0,6 Prozent), im OECD-Raum um 0,5 Prozent (Q2 2015: +0,7 Prozent). In der Eurozone verharrte der Anstieg bei 0,2 Prozent.

Gestiegen sind indes die österreichischen Lohnstückkosten, und zwar um 0,5 Prozent nach +0,4 Prozent um zweiten Quartal. In der gesamten OECD hat sich der Anstieg der durchschnittlichen Arbeitskosten pro Output-Einheit von +0,4 auf +0,3 Prozent abgeschwächt.

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