OECD: Staaten sollten Energie für Klimaschutz höher besteuern

Paris (APA/dpa) - Im Kampf gegen den Klimawandel verlangen viele Staaten laut einem Expertenbericht zu niedrige Energiesteuern. Solche Steuern, die beispielsweise für den Verbrauch von Energie auf Kohle- oder Öl-Basis erhoben werden, könnten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, heißt es in dem Papier der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Bisher sei das Steuerniveau in den meisten Industrie- und Schwellenländern aber nicht hoch genug, um Umweltschäden aus dem Energieverbrauch zu kompensieren, heißt es im Papier, das am Mittwoch in Paris vorgestellt wurde. Dafür sind laut OECD mindestens 30 Euro pro Tonne freigesetztem Kohlenstoffdioxid nötig. Steuern schafften derzeit zudem zu wenige Anreize, Energie zu sparen.

Untersucht wurde für den Bericht die Situation in 42 Ländern, die mit ihrem Energieverbrauch zusammen für rund 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind. Die Autoren stützen sich auf Daten aus dem Jahr 2015.

Ein wichtiger Kritikpunkt: Die Länder erheben zwar im Transportsektor - zum Beispiel für Benzin und Diesel - vergleichsweise hohe Steuern. Für den sehr viel größeren Energieverbrauch abseits der Straßen und des Verkehrs jedoch müssen kaum Steuern gezahlt werden. So werden für vier Fünftel der CO2-Emissionen, die etwa beim Heizen, in der Industrie und bei der Stromerzeugung anfallen, gar keine Steuern fällig.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne