OECD: Griechenlands Wirtschaft geht in Wachstumsphase über

Athen (APA/dpa) - Griechenlands Wirtschaft geht aus Sicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in eine Wachstumsphase über. Diese Ansicht vertrat am Montag der Generalsekretär der OECD, Angel Gurría, nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras.

"Die Reformen tragen Früchte", sagte Gurría im griechischen Fernsehen (ERT). Er verglich die griechische Wirtschaft mit einer Rakete, die "nach dem Start langsam und danach immer schneller steigt".

Jetzt rede man nicht von einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone (Grexit) sondern darüber, wie Griechenland aus den Hilfsprogrammen herauskomme. Um dies zu erreichen, sollte es nach Ansicht des OECD-Chefs eine Reduzierung des griechischen Schuldenberges, aber auch "Reformen und noch mehr Reformen geben".

Griechenland hatte jüngst die Vorgaben der Gläubiger für den Haushaltsüberschuss ohne Schuldendienst übertroffen. Das Land ist mit fast 180 Prozent seiner Wirtschaftsleistung weiter hoch verschuldet. Griechenlands Wirtschaft wuchs 2017 nach fast neun Jahren Schrumpfung und Stagnation erstmals wieder - allerdings mit einem Plus von 1,4 Prozent gemessen am Vorjahr weniger als erwartet.

Das dritte Hilfspaket für Griechenland seit 2010 in Höhe von bis zu 86 Mrd. Euro läuft im August aus. Regierungschef Alexis Tsipras ist zuversichtlich, dass mit der Erfüllung aller Reformen und Sparmaßnahmen das Vertrauen der Finanzmärkte dann so weit gewachsen ist, dass sich Griechenland wieder frisches Geld beschaffen kann. Erste Testläufe mit der Ausgabe von Staatsanleihen hatte Athen bereits erfolgreich bewältigt. Eurogruppen-Chef Mario Centeno hat Griechenland weitere Schuldenerleichterungen im Sommer in Aussicht gestellt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte