ÖBB suchen Nachfolger für Holding-Finanzvorstand Halbmayr

Wien (APA) - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) suchen einen neuen Vorstand der Holdinggesellschaft. Der langjährige Finanzvorstand Josef Halbmayr (62) legt sein Mandat mit Jahresende aus privaten Gründen zurück. Halbmayr leitet im Zweiervorstand mit Vorstandschef Andreas Matthä die ÖBB Holding AG.

Die Mandate von zwei Vorständen von Tochtergesellschaften, Franz Seiser (ÖBB Infrastruktur) und Erik Regter (Rail Cargo), laufen mit Februar 2019 aus. Alle drei Positionen werden ausgeschrieben.

Der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding AG habe in seiner gestrigen Sitzung die Ausschreibung der auslaufenden Vorstands- und Geschäftsführermandate im ÖBB-Konzern zur Kenntnis genommen. Die erforderlichen Ausschreibungen werden in den kommenden Wochen erfolgen, heißt es in einer Aussendung der Bundesbahnen.

"Die genannten Vorstandsmandate laufen aus und werden daher fristgerecht öffentlich ausgeschrieben. Es wird einen mehrmonatigen Recruiting- und Bewerbungsprozess geben. Mit einer Entscheidung und Bestellung ist noch im heurigen Jahr zu rechnen", so ÖBB Kommunikationschef Sven Pusswald.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht