ÖBB rüsten Nahverkehrsflotte auf

Wien (APA) - Die ÖBB rüsten ihre Nahverkehrsflotte auf. 187 Talent- und 60 Desiro-Garnituren werden umgebaut, sie sollen an den Standard der Cityjet-Züge herangeführt werden. Das Upgrade der beiden Fahrzeugtypen umfasst eine einheitliche Außengestaltung im Cityjet-Look sowie ein modernes Fahrgastinformationssystem mit Echtzeitdaten und WLAN, hieß es bei einem Pressetermin am Freitag am Wiener Westbahnhof.

Dort wurden die erste adaptierten Triebzüge präsentiert. Verbessert werden auch die Sitze. Der Umbau der 247 Fahrzeuge soll bis 2022 abgeschlossen sein. Bis Ende des Jahres werden nach Angaben der ÖBB außerdem bereits 98 Cityjet-Garnituren in der Ostregion, der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg im Einsatz sein.

"Neben der Beschaffung von Neufahrzeugen ist auch das sukzessive Upgrade der Bestandszüge eine wichtige Maßnahme zur Qualitätssteigerung. Damit wollen wir unsere Kunden von unserer Leistung überzeugen und neue Fahrgäste für den öffentlichen Verkehr begeistern", sagte Evelyn Palla, Mitglied des Vorstands der ÖBB Personenverkehr AG.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"