ÖBB-Chef Matthä kündigt Erhöhung der Ticketpreise mit 2019 an

Wien/Innsbruck (APA) - ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä hat eine Erhöhung der Ticketpreise angekündigt. Mit 1. Jänner sollen sie in Höhe der Inflation, also zuletzt etwa um zwei Prozent, angepasst werden, sagte Matthä der "Tiroler Tageszeitung" (Donnerstagsausgabe). Der ÖBB-Chef rechtfertigte die Erhöhung damit, dass ja auch das Angebot umfangreicher werde.

Befragt nach den Auswirkungen der vorgesehenen Arbeitszeitflexibilisierung erwartet Matthä wenig Veränderung. Man prüfe die Neureglungen im Detail, so der ÖBB-Chef. Seit "jeher" seien bei den ÖBB "im betrieblichen Ablauf längere Dienste im Einvernehmen mit den Belegschaftsvertretungen und über Betriebsvereinbarungen unabdingbar". Die geplante Beschleunigung von Verfahren bei Großprojekten sieht Matthä indes "grundsätzlich positiv".

Mit dem neuen Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) habe er ein "sehr gutes Verhältnis", sagte Matthä der TT. Dass der Aufsichtsrat von Rot auf Blau umgefärbt wurde, findet er, der während seiner bereits 36-jährigen ÖBB-Tätigkeit bereits acht Generaldirektoren und sogar 16 Verkehrsminister erlebte, nicht so außergewöhnlich. "Wenn es in einer Firma neue Eigentümer gibt, kommt fast immer ein neuer Aufsichtsrat", erklärte er.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen