ÖBB-Chef Matthä kündigt Erhöhung der Ticketpreise mit 2019 an

Wien/Innsbruck (APA) - ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä hat eine Erhöhung der Ticketpreise angekündigt. Mit 1. Jänner sollen sie in Höhe der Inflation, also zuletzt etwa um zwei Prozent, angepasst werden, sagte Matthä der "Tiroler Tageszeitung" (Donnerstagsausgabe). Der ÖBB-Chef rechtfertigte die Erhöhung damit, dass ja auch das Angebot umfangreicher werde.

Befragt nach den Auswirkungen der vorgesehenen Arbeitszeitflexibilisierung erwartet Matthä wenig Veränderung. Man prüfe die Neureglungen im Detail, so der ÖBB-Chef. Seit "jeher" seien bei den ÖBB "im betrieblichen Ablauf längere Dienste im Einvernehmen mit den Belegschaftsvertretungen und über Betriebsvereinbarungen unabdingbar". Die geplante Beschleunigung von Verfahren bei Großprojekten sieht Matthä indes "grundsätzlich positiv".

Mit dem neuen Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) habe er ein "sehr gutes Verhältnis", sagte Matthä der TT. Dass der Aufsichtsrat von Rot auf Blau umgefärbt wurde, findet er, der während seiner bereits 36-jährigen ÖBB-Tätigkeit bereits acht Generaldirektoren und sogar 16 Verkehrsminister erlebte, nicht so außergewöhnlich. "Wenn es in einer Firma neue Eigentümer gibt, kommt fast immer ein neuer Aufsichtsrat", erklärte er.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte