ÖBB-Chef Kern: Griechische Bahn nur als Geschenk

Wien/Athen - ÖBB-Chef Christian Kern hat eine Übernahme der griechischen Bahn, die zum Verkauf steht, nicht ganz ausgeschlossen. Der angepeilte Privatisierungserlös sei jedoch unrealistisch, meint Kern im Interview mit dem Magazin "Trend". "Sollten wir uns die griechische Bahn ernsthaft ansehen, würde ich völlig ausschließen, einen positiven Kaufpreis zu bezahlen."

Zu hohe Erwartungen gebe es auch für die anderen griechischen Privatisierungs-Projekte. Der Verkauf sämtlicher Assets bringe sicher nicht die angestrebten 50 Milliarden Euro, sondern "signifikant weniger". Das Vorgehen von IWF und Weltbank sei offenbar realitätsfremd und weder im Interesse der Griechen noch der Gläubiger, kritisiert der Bahnmanager. "Die Reformen sind notwendig. Aber die erhofften Privatisierungserlöse sind unrealistisch."

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte