ÖBB-Betriebsratswahl - SP-Gewerkschafter erzielten über 95 Prozent

Das beste Wahlergebnis in ihrer Geschichte haben die sozialdemokratischen Gewerkschafter (Liste FSG vida) bei der Betriebsratswahl der ÖBB-Infrastruktur erzielt. Mit 95,11 Prozent wurde das Ergebnis von 2011 (92,65 Prozent) noch übertroffen, teilte die vida-Gewerkschaft am Freitag mit. Mit über 18.500 Beschäftigten war knapp die Hälfte aller ÖBB-Konzern-Mitarbeiter wahlberechtigt.

Den 251 Mandaten der Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen stehen ein Mandat der Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (0,28 Prozent) und zwei Mandate des Gewerkschaftlichen Linksblock (0,68 Prozent) gegenüber. Sonstige bzw. Namenslisten erzielten fünf Mandate. FPÖ-Gewerkschafter haben gar nicht kandidiert, hieß es auf APA-Anfrage von der vida.

Konzernbetriebsratschef Roman Hebenstreit gratulierte dem siegreichen FSG-Team, bestehend aus Gottfried Winkler, Zentralbetriebsratsvorsitzender der ÖBB Infra AG, Günter Blumthaler, geschäftsführender Zentralbetriebsratsvorsitzender und der Betriebsrätin Olivia Janisch, zum "historisch besten Wahlergebnis der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in der ÖBB Infrastruktur". Das eindeutige Votum sieht Hebenstreit als "klares Zeichen der Belegschaft gegen Ausverkaufs- und Privatisierungspolitik". Die erfolgreichen FSGler nennen als Schwerpunkte ihrer Arbeit insbesondere die Schaffung von "alter(n)sgerechten, stabilen Arbeitsplätzen", die Aufnahme von Menschen mit Behinderung, eine Weiterentwicklung der Kollektivverträge und die faire Gestaltung von Arbeitsplätzen.

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