ÖBB-Aufsichtsratschef Schiefer wird als Halbmayr-Nachfolger gehandelt

Wien (APA) - Der blaue Burschenschafter Arnold Schiefer, von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) zu Jahresbeginn als ÖBB-Aufsichtsratschef installiert, soll in den Vorstand der Bundesbahnen wechseln, wie am Freitag "Kurier" und "Österreich" berichteten. Schiefer soll Nachfolger von Finanzvorstand Josef Halbmayr werden. Die ÖBB hatten am Donnerstag mitgeteilt, dass Halbmayr sein Mandat Ende 2018 zurücklegt.

Im blau dominierten Verkehrsministerium sei bereits jetzt fix, dass Schiefer (51) den Job bekommen soll, schreibt der "Kurier" ohne Quellenangaben. "Alles andere, als dass Schiefer es wird, wäre erstaunlich", zitierte "Österreich" einen nicht genannten Insider.

Der FPÖ-nahe Manager hatte bereits zahlreiche Positionen innerhalb der ÖBB bekleidet. Unter anderem war Schiefer Vorstandssprecher der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG und Geschäftsführer der Rail Cargo Hungaria. 2013 war er kurz vor der Insolvenzeröffnung Chef des pleitegegangen Baukonzerns Alpine geworden. Aktuell sitzt Schiefer im Vorstand der Hypo-Abbaueinheit Heta.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen