ÖBB- und Asfinag-Betriebsräte machen gegen ÖIAG-Eingliederung mobil

Die Betriebsräte von ÖBB und Asfinag treffen sich morgen, Freitag, zu einer Betriebsrätekonferenz in Salzburg, um dort Stimmung gegen die von Regierungskreisen angedachte Eingliederung der beiden Staatsfirmen in die ÖIAG zu machen. Sie fürchten, dass die Überführung in die ÖIAG die Vorstufe zu einer Privatisierung inklusive Jobabbau sein könnte.

Die beiden Konzernbetriebsräte Roman Hebenstreit (ÖBB) und Roman Grünerbl (Asfinag) warnen auch vor Einschnitten für die Bürger: "Wo es sich nicht rentiert, wird von Privaten nicht mehr gebaut, angeboten oder gefahren werden." Anstatt die ÖIAG zu vergrößern, sollte diese aufgelöst werden. Denn diese habe sich bis jetzt "aus Sicht der Steuerzahler durch die Verschleuderung von Allgemeingut als Milliardengrab erwiesen".

Austria Tabak, Post, Telekom Austria und die OMV hätten gezeigt, wohin der Weg der Eingliederung in die ÖIAG führe, "nämlich zu Zerschlagung, Ausverkauf, Arbeitsplatzverlusten und enormen Kosten für die Steurerzahler".

Am Dienstag hatten die Betriebsräte den Auftritt von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) beim "vida"-Gewerkschaftskongress dazu genutzt, um mittels Transparent auf ihr Anliegen hinzuweisen. Faymann meinte, vor Abschluss einer Reform Rücksprache mit der Gewerkschaft halten zu wollen. Privatisierungen lehnte auch er ab.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse