ÖBB- und Asfinag-Betriebsräte machen gegen ÖIAG-Eingliederung mobil

Die Betriebsräte von ÖBB und Asfinag treffen sich morgen, Freitag, zu einer Betriebsrätekonferenz in Salzburg, um dort Stimmung gegen die von Regierungskreisen angedachte Eingliederung der beiden Staatsfirmen in die ÖIAG zu machen. Sie fürchten, dass die Überführung in die ÖIAG die Vorstufe zu einer Privatisierung inklusive Jobabbau sein könnte.

Die beiden Konzernbetriebsräte Roman Hebenstreit (ÖBB) und Roman Grünerbl (Asfinag) warnen auch vor Einschnitten für die Bürger: "Wo es sich nicht rentiert, wird von Privaten nicht mehr gebaut, angeboten oder gefahren werden." Anstatt die ÖIAG zu vergrößern, sollte diese aufgelöst werden. Denn diese habe sich bis jetzt "aus Sicht der Steuerzahler durch die Verschleuderung von Allgemeingut als Milliardengrab erwiesen".

Austria Tabak, Post, Telekom Austria und die OMV hätten gezeigt, wohin der Weg der Eingliederung in die ÖIAG führe, "nämlich zu Zerschlagung, Ausverkauf, Arbeitsplatzverlusten und enormen Kosten für die Steurerzahler".

Am Dienstag hatten die Betriebsräte den Auftritt von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) beim "vida"-Gewerkschaftskongress dazu genutzt, um mittels Transparent auf ihr Anliegen hinzuweisen. Faymann meinte, vor Abschluss einer Reform Rücksprache mit der Gewerkschaft halten zu wollen. Privatisierungen lehnte auch er ab.

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