ÖAMTC kritisiert Studie zu Steuerausfall wegen Abgasskandals

Wien (APA) - Der Autofahrerclub ÖAMTC hat am Montag mit scharfer Kritik auf eine von den EU-Grünen beauftragte Studie reagiert, derzufolge dem heimischen Fiskus von 2010 bis 2016 2,53 Mrd. Euro wegen Abgasschwindeleien von Autokonzernen entgangen sind. "Die Grünen verwechseln dabei politische Wunschvorstellungen mit gesetzlichen Grundlagen", so ÖAMTC-Vertreter Bernhard Wiesinger am Montag in einer Aussendung.

Alleine das Wort "Steuerausfall" sei irreführend, denn die entsprechenden Steuern seien aufgrund einer gesetzlich vorgeschriebenen Steuergrundlage - CO2-Ausstoß laut Typengenehmigung - entsprechend bezahlt worden, so Wiesinger. Er ortet auch eine weitere "Falschdarstellung" der Grünen bzw. der Studie: "Die Zusatzsteuern in Höhe von 2,5 Milliarden Euro würden jedenfalls die Autofahrer und nicht wie angedeutet die Hersteller treffen", so Wiesinger. Die Grünen sollen aus ÖAMTC-Sicht "offen zuzugeben, dass sie für eine deutliche Erhöhung der Autofahrer-Besteuerung eintreten".

In Österreich ist der CO2-Ausstoß insbesondere für die Berechnung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) relevant, so der Autofahrerclub. In den Jahren von 2010 bis 2016 hätten Österreichs Autokäufer 3,15 Milliarden Euro NoVA bezahlt. "Dass diese Summe ohne Abgasskandal um 2,5 Milliarden höher wäre, ist für uns rechnerisch nicht nachvollziehbar", so Wiesinger. In Österreich sei im Zuge der Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) 2011 eine dezidierte und treffsichere CO2-Steuer geschaffen worden.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach