Ö-Ticket darf bestimmte Zusatzgebühren nicht mehr verrechnen

Wien (APA) - Im bereits seit dem Sommer laufenden gerichtlichen Streit rund um zusätzlich verrechnete Gebühren für das Beziehen von bereits gekauften Eintrittskarten bei Ö-Ticket gibt es nun auch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Wien (OLG): Demnach sind die Gebühren unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte die CTS Eventim Austria GmbH, die das Ticketservice Ö-Ticket betreibt, im Auftrag des Sozialministeriums geklagt, weil das Unternehmen zusätzlich zu seinen Aufschlägen auch Gebühren von 2,50 Euro verlangt, um Tickets zu Hause auszudrucken oder sich auf das Handy schicken zu lassen. Bei Abholung in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst fallen 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa 2,90 Euro. Das OLG Wien bezeichnete die Gebühren "gröblich benachteiligend" für die Käufer der Karten und sprach nunmehr ein Verbot aus.

"Wir hoffen im Interesse der Verbraucher, dass das Urteil in dieser Form rechtskräftig wird und Konsumenten Tickets ohne diese Zusatzkosten erhalten", wird Joachim Kogelmann, zuständiger Jurist im VKI, heute in einer Aussendung zitiert.

Frankfurt (APA/dpa) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt die Politik davor, Fusionen in der deutschen Bankenbranche voranzutreiben. Er wäre "vorsichtig (...) damit, Zusammenschlüsse politisch zu forcieren. Sie müssen einer betriebswirtschaftlichen Logik folgen", sagte Weidmann dem "Handelsblatt". "Wir haben nicht die Erfahrung gemacht, dass staatliche Einmischung dabei nützlich ist."
 

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Bundesbank-Chef: Politik sollte Bankenfusionen nicht forcieren

London (APA/dpa) - Die Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky zwischen dem Murdoch-Konzern 21st Century Fox und US-Kabelkonzern Comcast soll per Auktion entschieden werden. Das teilte die britische Übernahmekommission am Donnerstag mit.
 

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Murdoch gegen Comcast: Auktion entscheidet Sky-Übernahmeschlacht

Frankfurt (APA/Reuters) - Tarifabschluss in der deutschen Chemiebranche: Die 580.000 Beschäftigten bekommen im Schnitt 4,6 Prozent mehr Lohn. Die Einigung sieht Entgeltsteigerungen von 3,6 Prozent vor, wie die Gewerkschaft IG BCE nach Abschluss der zweiten Bundesrunde der Verhandlungen am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das Urlaubsgeld für Vollzeitbeschäftigte soll auf 1.200 Euro verdoppelt werden.
 

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Deutsche Chemiebranche - Löhne steigen im Schnitt um 4,6 Prozent