Obi eröffnet 17 ehemalige bauMax-Filialen am 7. Dezember

Die deutsche Heimwerkerkette Obi eröffnet nach nur fünf Wochen Umbauzeit am 7. Dezember die ersten 17 übernommenen bauMax-Filialen in Wien und Niederösterreich. Am 14. Dezember erfolgt laut Obi-Website die Wiedereröffnung von weiteren 17 ehemaligen bauMax-Standorten österreichweit und am 21. Dezember von weiteren 14 Filialen.

Obi hat sich den Großteil der bauMax-Märkte in Österreich gesichert. 48 der 65 Märkte in Österreich, alle 14 Standorte in der Slowakei, beide Standorte in Slowenien und vier ausgewählte Märkte von 24 in Tschechien. Die kolportierte Übernahme des Standorts in Steyr scheint bei der Liste der Neueröffnungen noch nicht auf. Hagebau sicherte sich sieben bauMax-Märkte, Hornbach einen. 18 Standorte in Tschechien übernimmt der polnische Händler Merkury Market.
Wie bereits berichtet, hat bauMax im Jahr 2014 einen Verlust von 157,9 Mio. Euro erlitten. Allein die türkische bauMax-Gesellschaft machte 2014 einen Verlust von 21,5 Mio. Euro, gefolgt von bauMax Kroatien mit minus 21,3 Mio. und der Tschechien-Tochter mit minus 20,3 Mio. Euro, geht aus dem am Freitag im "Amtsblatt" der Wiener Zeitung veröffentlichten bauMax-Konzernabschluss hervor. Deutlich weniger Verlust machte die Tochter in Ungarn mit minus 9,2 Mio. Euro. BauMax Rumänien erzielte im vergangenen Jahr sogar einen Gewinn von knapp 5 Mio. Euro.
Laut Konzernabschluss beliefen sich die Verbindlichkeiten von bauMax gegenüber Kreditinstituten per Bilanzstichtag Ende Dezember 2014 auf 333,2 Mio. Euro, nach 390,6 Mio. Euro im Jahr davor. Die Baumarktkette hat bereits im Jahr 2012 die Markenrechte sowie das gesamte Immobilienvermögen der Gruppe im In- und Ausland zugunsten der Kreditgeber verpfändet.

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