Obersteirische Tatschl Privatstiftung mit 3,22 Mio. Euro überschuldet

Liezen (APA) - Die Tatschl Privatstiftung aus Liezen in der Steiermark, der die 2012 insolvente Tatschl & Söhne Speditions und Transport GmbH zum Teil gehörte, hat am Montag am Landesgericht Leoben einen Insolvenzantrag eingebracht. Die Stiftung ist nach einem verlorenen Rechtsstreit mit der Raiffeisen Landesbank Steiermark (RLB) mit mehr als 3 Mio. Euro überschuldet, teilte der AKV mit.

Die Stiftung war Allein- oder Mehrheitsgesellschafterin der Tatschl Beteiligungs GmbH, der Tatschl Verwaltungs GmbH, der T-Management- und Dienstleistungs GmbH sowie eben der Tatschl & Söhne Speditions und Transport GmbH. Letztere war die umsatzstärkste operativ tätige Firma, ging aber 2012 Pleite. Das Unternehmen wurde liquidiert und den Gläubigern eine geringfügige Quote von 2,33 Prozent ausgeschüttet, hieß es seitens des Alpenländischen Kreditorenverbandes.

Für die insolvente Spedition hatte die Privatstiftung offenbar erhebliche Bürgschaften übernommen, wobei bis vergangenen Dezember vor dem Zivilgericht über die Rechtswirksamkeit einzelner Haftungen gestritten wurde. Die Privatstiftung unterlag und muss nun für 2 Mio. Euro haften. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich damit auf rund 3,22 Mio. Euro. Die Aktiva betragen etwa 44.000 Euro. Der Wert der restlichen Unternehmensbeteiligungen muss noch eruiert werden, so der AKV.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte