Obersteirische Grimming-Therme geht an holländischen Investmentfonds

Die insolvente steirische Grimming-Therme in Bad Mitterndorf hat einen Käufer gefunden: Die holländische Investorengruppe LMEY will den Betrieb des Bades, das im Oktober des Vorjahres ein Sanierungsverfahren einleiten musste, um einen zweistelligen Millioneneurobetrag kaufen. Ein Tiroler Kaufinteressent hat sein Angebot überraschend zurückgezogen, hieß es am Mittwoch.

Laut dem Alpenländischen Kreditorenverband ist die Finanzierung noch nicht abgeschlossen, aber bis Ende Februar sollte die 100-prozentige Übernahme unterzeichnet sein. Damit ist auch der Fortbetrieb der Therme mit ihren rund 30 Arbeitsplätzen gesichert. Die Grimming-Therme stand bisher zu 51 Prozent in privatem Streubesitz (drei Eigentümer zu je 17 Prozent) sowie mittels zweier Tochterunternehmen im Eigentum der Marktgemeinde Bad Mitterndorf (39 und 10 Prozent).

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte