Oberösterreich bekommt Wasserkraft-Masterplan

Linz - OÖ bekommt einen Wasserkraft-Masterplan. In einer Potenzialanalyse wurden 1.240 Kilometer an 30 Flüssen untersucht und die ökologische Eignung bewertet. Demnach sind noch 250 km theoretisch nutzbar. Um keine Staukette zu erzeugen, soll jedoch nur ein Fünftel herangezogen werden. Das größte Potenzial birgt allerdings die Effizienzsteigerung bestehender Anlagen, so Landesrat Rudi Anschober (Grüne).

Oberösterreich deckt rund 80 Prozent seines jährlichen Stromverbrauchs aus Wasserkraft. Derzeit gibt es im Bundesland 28 Großkraftwerke, inklusive Klein- und Kleinstkraftwerken sind es an die 860 Anlagen mit insgesamt 10.200 GWh, rechnete Anschober in einer Pressekonferenz am Dienstag vor. Das Ausbaupotenzial bezifferte er mit 114 GWh. Durch Effizienzsteigerung bereits bestehender Anlagen könnte man hingegen 374 GWh mehr erreichen.

352 km der untersuchten Flüsse sind bereits als Staukette zu werten. Die übrigen Abschnitte wurden nach dem Ampelsystem unterteilt: Grün steht für wenig sensible Bereiche, die leicht energetisch genutzt werden können. Sie machen 25 km aus, 7,7 davon sind bereits verbaut. Das Potenzial ist also eher gering. 349 km wurden als gelb - unter Bedingungen heranziehbar - ausgewiesen, 111 davon sind bisher genutzt. Rote Strecken (513 km) sind gewässerökologisch zu sensibel für neue Anlagen. Allerdings bestehen dort teilweise bereits Kraftwerke.

Die Ampelkennzeichnung ist nicht verbindlich. Die Genehmigung erfolgt immer individuell auf das Projekt abgestimmt. Der Masterplan zeigt aber Projektwerbern, wo sie z. B. mit höheren Auflagen zu rechnen haben.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang