Oberösterreich war 2013 doch kein Maastricht-Sünder

Oberösterreich war entgegen früheren Berechnungen 2013 doch kein Maastricht-Sünder. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) berichtete am Freitag, dass die Statistik Austria ihren Bericht über die Haushaltsergebnisse der öffentlichen Körperschaften korrigiert habe. Der Jahresabschluss 2014 ist noch in Arbeit, doch ist er überzeugt, dass ebenfalls das Maastricht-Ziel eingehalten worden sei.

Laut Stabilitätspakt hätte Oberösterreich im Jahr 2013 ein Maastricht-Minus von 265 Mio. Euro machen dürfen. Im Herbst 2014 hielt die Statistik Austria fest, dass Oberösterreich dieses erlaubte Ziel um vier Mio. Euro überschritten habe. Nachdem nun die Detailberechnungen vorliegen, insbesondere auch was die außerbudgetären Einheiten anlangt, werde von der Statistik Austria endgültig bestätigt, Oberösterreich sei auch 2013 und zwar um volle 115 Mio. Euro unter dem Stabilitätsbeitrag geblieben, erklärte der Landeshauptmann.

Die Statistik Austria führe die Fehlberechnungen darauf zurück, dass Detailergebnisse des außerbudgetären Bereiches noch nicht vorlagen, zu hoch eingeschätzt wurden und auf der Basis von Trends-Berechnungen und Schätzungen erfolgten. "Wir waren nie Maastricht-Sünder und werden es auch in Zukunft nicht sein", stellte Pühringer dazu fest.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

Newsticker

Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

Newsticker

Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

Newsticker

Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur