Oberbank verdiente zu Jahresbeginn mehr - Starkes Einlagen-Plus

Linz/Wien - Die Oberbank, die größte der drei Regionalbanken, hat im ersten Quartal ebenfalls ihren Gewinn steigern können, so wie ihre zwei Schwesterinstitute. Der Nettogewinn wuchs um 14 Prozent auf 40,6 Mio. Euro, jedoch legten die Kreditrisikovorsorgen etwas zu. Die Mitarbeiterzahl stieg leicht auf 2.019, Geschäftsstellen gab es unverändert 156.

Das Betriebsergebnis legte im Jahresabstand um 13,5 Prozent auf 69,3 Mio. Euro zu, heißt es im Quartalsbericht. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 5 Prozent auf 86,5 Mio. Euro, operativ erhöhte es sich um 2,4 Prozent auf 73,5 Mio. Euro.

Das Kreditvolumen wuchs insgesamt um 4,9 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro. Dabei legten die Kommerzkredite im Jahresabstand um 3,2 Prozent auf 9,9 Mrd. Euro zu. Noch stärker war das Plus mit 12,3 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro bei den Privatkrediten.

Bei dem um 7,4 Prozent auf 24,5 Mrd. Euro gekletterten Kundenvermögen, das die Oberbank insgesamt betreut, stiegen die Primäreinlagen um 2,4 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro, und das Volumen der Wertpapiere auf den Kundendepots wuchs um 13,0 Prozent auf 12,1 Mrd. Euro.

Die Bilanzsumme des Instituts blieb mit 17,87 Mrd. Euro im Vergleich zu Ende 2014 fast unverändert (+0,5 Prozent). Die Kernkapitalquote (laut Basel III) wird mit 11,57 Prozent beziffert, Mindestanforderung sind 6 Prozent.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen