Oberbank-Betriebsergebnis stieg in ersten 3 Quartalen auf 179,8 Mio.

Linz - Die Oberbank hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2014 ihr Betriebsergebnis gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7,5 Prozent auf 179,8 Mio. Euro verbessert. Der Überschuss vor Steuern wurde am Freitag mit 126,3 Mio. Euro (plus 10,6 Prozent), nach Steuern mit 107,4 Mio. Euro (plus 10,6) Prozent angegeben.

Das Kreditvolumen stieg um 5,1 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro. Angesichts des europaweit niedrigen Kreditwachstums sei es damit gelungen, Marktanteile dazuzugewinnen, so Generaldirektor Franz Gasselsberger. Der Zuwachs bei den Privatkrediten - plus 8,4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro - lag klar über jenem der Unternehmensfinanzierungen (plus 4,4 Prozent auf 9,9 Mrd.). Für das Gesamtjahr 2014 erwartet das Institut trotz nach wie vor verhaltener Kreditnachfrage und Investitionsbereitschaft ein "solides Kreditwachstum".

Die Einlagen stiegen in den ersten drei Quartalen um 2,4 Prozent auf 12,1 Mrd. Euro. Sowohl beim Zins- als auch beim Dienstleistungsergebnis rechnet die Oberbank heuer mit Zuwächsen. Die Eigenkapitalquote gemäß Basel III belief sich per Ende September auf 15,36 Prozent. Das Kernkapital beträgt 1,28 Mrd. Euro, die Kernkapitalquote 10,67 Prozent. Trotz der deutlich angehobenen Bankenabgabe gehe man davon aus, 2014 die Rücklagen kräftig zu dotieren und "eine angemessene Dividende auszuschütten".

Neben der Oberbank hat heute auch die BKS Bank ihre Quartalsergebnissse veröffentlicht. Die ebenfalls zur 3-Banken-Gruppe gehörende Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) hat ihre Quartalszahlen bereits am 21. November veröffentlicht.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"