Obama verspricht 1,2 Milliarden Dollar für Kampf gegen tödliche Keime

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Barack Obama will 1,2 Milliarden Dollar (1,07 Mrd. Euro) für den Kampf gegen Antibiotika-resistente Keime ausgeben. Dies sieht nach Angaben des Präsidialamts vom Dienstag der Vorschlag für den Haushalt des Jahres 2016 vor, der kommende Woche vorgelegt werden soll.

Demnach soll das Gesundheitsministerium fast eine Milliarde Euro zusätzlich erhalten, um die Forschung zu solchen Bakterien voranzutreiben, bei denen kein Medikament anschlägt. Weitere 47 Millionen Euro (41,80 Mio. Euro) sollten den Behörden zur Verfügung gestellt werden, um neue Medikamente zu bewerten. Auch die Ministerien für Verteidigung (75 Millionen Dollar), Landwirtschaft (77 Millionen) und Veteranen (85 Millionen) sollen im Kampf gegen multiresistente Keime gestärkt werden.

Antibiotika-Resistenzen gelten als eine der größten weltweiten Herausforderungen im Gesundheitssektor. Die US-Zentren für Seuchenkontrolle gehen davon aus, dass allein in den USA mindestens zwei Millionen Erkrankungen und 23.000 Todesfälle pro Jahr auf solche Erreger zurückgehen. In Deutschland sorgten in den vergangenen Tagen zwölf Todesfälle am Kieler Universitätsklinikum für Aufsehen. Die Patienten hatten sich mit einem multiresistenten Keim infiziert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro