Obama will Arbeitnehmer besser vor unbezahlten Überstunden schützen

US-Präsident Barack Obama will Arbeitnehmer künftig besser vor unbezahlten Überstunden schützen. Derzeit machten zu viele US-Bürger bei der Arbeit Überstunden, ohne dass sie dafür ausreichend entlohnt würden, schrieb Obama am Montag in der Online-Zeitung "Huffington Post".

Sein Ziel sei es, die bestehenden Regulierungen für Überstunden zu reformieren und sicherzustellen, dass Überstunden auch angemessen bezahlt werden.

Die Regelungen für Überstunden seien seit Jahren nicht mehr angepasst worden, schrieb Obama. "In diesem Land muss ein harter Arbeitstag fair entlohnt werden", forderte der US-Präsident. "Das ist es, was die Mittelschicht in Amerika ausmacht." Ziel sei es, dass ab dem kommenden Jahr knapp fünf Millionen Arbeitnehmer von Überstundenregelungen profitierten. Der Überstundenschutz solle für Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von bis zu rund 50.400 Dollar (etwa 45.400 Euro) gelten.

Obamas Regierung hatte zuletzt mehrere politische Erfolge gefeiert, etwa die Billigung der Gesundheitsreform und der Homo-Ehe durch den Obersten Gerichtshof sowie das durch den Kongress gestärkte Verhandlungsmandat für Obama beim geplanten Freihandelsabkommen mit der EU (TTIP).

Tokio (APA/AFP/dpa) - In Japan stehen vorgezogene Neuwahlen an: Regierungschef Shinzo Abe kündigte am Montag in Tokio an, dass er das Parlament am 28. September auflösen werde. Neuwahlen müssen dann in den darauffolgenden 40 Tagen abgehalten werden.
 

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Vorgezogene Neuwahlen in Japan 2 - "Nationale Krise bewältigen"

Rotterdam (APA/Reuters) - Der Konsumgüterhersteller Unilever übernimmt für 2,27 Milliarden Euro die Kosmetikfirma Carver Korea.
 

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Milliarden-Übernahme: Unilever kauft Kosmetikfirma Carver Korea

Paukenschlag: Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry will der Fraktion ihrer Partei im Bundestag nicht angehören. Dies kündigte Petry am Montag an. Unmittelbar danach verließ sie die gemeinsame Pressekonferenz der Parteiführung. Sie wurde am Sonntag bei der Bundestagswahl mit einem Direktmandat gewählt. Die AfD-Politikerin will sich für eine "konservative Wende 2021" einsetzen.
 

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Knalleffekt: AfD-Chefin Frauke Petry verlässt Fraktion