Obama will Arbeitnehmer besser vor unbezahlten Überstunden schützen

US-Präsident Barack Obama will Arbeitnehmer künftig besser vor unbezahlten Überstunden schützen. Derzeit machten zu viele US-Bürger bei der Arbeit Überstunden, ohne dass sie dafür ausreichend entlohnt würden, schrieb Obama am Montag in der Online-Zeitung "Huffington Post".

Sein Ziel sei es, die bestehenden Regulierungen für Überstunden zu reformieren und sicherzustellen, dass Überstunden auch angemessen bezahlt werden.

Die Regelungen für Überstunden seien seit Jahren nicht mehr angepasst worden, schrieb Obama. "In diesem Land muss ein harter Arbeitstag fair entlohnt werden", forderte der US-Präsident. "Das ist es, was die Mittelschicht in Amerika ausmacht." Ziel sei es, dass ab dem kommenden Jahr knapp fünf Millionen Arbeitnehmer von Überstundenregelungen profitierten. Der Überstundenschutz solle für Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von bis zu rund 50.400 Dollar (etwa 45.400 Euro) gelten.

Obamas Regierung hatte zuletzt mehrere politische Erfolge gefeiert, etwa die Billigung der Gesundheitsreform und der Homo-Ehe durch den Obersten Gerichtshof sowie das durch den Kongress gestärkte Verhandlungsmandat für Obama beim geplanten Freihandelsabkommen mit der EU (TTIP).

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte