Nutella-Hersteller Ferrero will China erobern

Nach dem Tod des italienischen Schokoladenkönigs Michele Ferrero im Februar will der italienische Süßwarenkonzern Ferrero noch internationaler werden. Der Konzern hat in Hangzhou unweit von Shanghai sein erstes Produktionswerk in China eingeweht. Weltweit zählt Ferrero jetzt 21 Produktionsanlagen.

Für das Werk in China habe das Unternehmen 300 Mio. Euro investiert, berichtete die Tageszeitung "La Stampa" heute, Donnerstag. Damit will Ferrero seinen 24-prozentigen Marktanteil in China aufstocken. Zum Vergleich: Ferreros Marktanteil in Europa liegt bei 18 Prozent.

300 Personen beschäftigt das neue chinesische Produktionswerk, weitere Neuanstellungen sind in Planung. Zuletzt waren Produktionswerke in der Türkei und Mexiko eingeweiht worden. Ferrero exportiert Produkte im Wert von 780 Mio. Euro.

In Österreich ist Ferrero mit einer eigenen Niederlassung in Innsbruck präsent. Drei Millionen Haushalte konsumieren in Österreich jährlich Ferrero-Produkte wie Mon Cheri, Ferrero Rocher, Kinder-Milchschnitten und das Zugpferd Nutella.

Mit über 34.000 Mitarbeitern ist das italienische Unternehmen in 53 Ländern vertreten und verfügt auch über neun landwirtschaftliche Betriebe. Nutella allein generiert einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro und macht rund 16 Prozent des jährlichen Gesamtumsatzes von Ferrero von mehr als 8 Mrd. Euro aus.

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