Nur ein Viertel der Chefetage in Deutschland ist weiblich - Umfrage

Berlin (APA/Reuters) - Die Chefetagen der deutschen Privatwirtschaft bleiben eine Männerdomäne. 26 Prozent der Posten in der obersten Leitungsebene wurden 2016 von Frauen besetzt, geht aus der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. 2004 habe der Anteil bei 24 Prozent gelegen.

In der zweiten Führungsebene erhöhte sich der Anteil in dieser Zeit von 33 auf 40 Prozent, ergab eine repräsentative Befragung von rund 16.000 Betrieben. Der Beschäftigungsanteil von Frauen liegt mit 44 Prozent darüber.

"Betriebe engagieren sich zwar zunehmend im Bereich personalpolitischer Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen", heißt es in der Studie. "Die gezielte Förderung von Frauen, insbesondere zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben, ist aber nach wie vor selten zu finden." Fünf Prozent der Betriebe mit mindestens zehn Beschäftigten verfügen demnach über Mentoringprogramme, Frauenförderpläne oder Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Anteils.

Am häufigsten sind Chefinnen in Dienstleistungsbereichen wie Gesundheit, Erziehung und Unterricht zu finden. Aber auch hier bleiben sie unterrepräsentiert: Auf der ersten Führungsebene beträgt der Frauenanteil 46 Prozent, auf der zweiten 71 Prozent, bei den Beschäftigten insgesamt 75 Prozent. In Ostdeutschland sind mehr Frauen mit Leitungsaufgaben häufiger zu finden, auch werden kleine Betriebe häufiger von Frauen geführt als große.

London (APA/dpa) - In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden außerhalb Russlands entstehen. Das teilte die britische Weltraumagentur UK Space Agency am Montag mit. Von der Halbinsel A'Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland könnten demnach bereits im kommenden Jahrzehnt Raketen ins Weltall starten.
 

Newsticker

Großbritannien plant Weltraumbahnhof in Schottland

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

Newsticker

Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

Newsticker

Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich