NRW kauft weitere Steuer-CD für fünf Millionen Euro

Die Finanzbehörde im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat einmal mehr eine Steuer-CD gekauft, um Steuerhinterzieher zu überführen. Es handelt sich dieses Mal um den bisher teuersten Ankauf, berichtet der "Spiegel".

Düsseldorf. Im Kampf gegen Steuerhinterziehung hat Nordrhein-Westfalen einen weiteren Bankdatensatz gekauft. Nach einem Bericht des "Spiegels" ist es mit einem Preis von fünf Millionen Euro der bisher teuerste Ankauf. Nach dpa-Informationen handelt es sich um Daten mehrerer Institute und Finanzdienstleister.

Der "Spiegel" berichtet dagegen von einer Luxemburger Bank, die auch Filialen an der deutschen Grenze unterhält. Die Ermittlungen gegen Kunden und Mitarbeiter seien bereits angelaufen, kommende Woche solle es Durchsuchungen geben. Geleitet werde die Aktion durch die erfahrene Wuppertaler Steuerfahndung in Zusammenarbeit mit der Kölner Staatsanwaltschaft.

Das NRW-Finanzministerium wollte den neuerlichen Ankauf einer sogenannten Steuer-CD am Samstag konkret nicht kommentieren. Das Land erhalte "weiterhin viele Datenangebote", prüfe diese auf ihre "Werthaltigkeit" und entscheide dann über einen Ankauf, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. "Das ist für uns weiterhin laufendes Geschäft."

San Diego (Kalifornien) (APA/dpa) - Im Bemühen um mehr Sicherheit bei autonom fahrenden Autos fordert der Chiphersteller Qualcomm klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
 

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Qualcomm-Vorstand: Politik muss Vorgaben machen für autonomes Fahren

Wien/Wels (APA) - KTM-Chef Stefan Pierer wird erneut ein freiwilliges Übernahmeangebot für den börsennotierten deutschen Autozulieferer SHW AG legen. Pierer ist bereits Hauptaktionär des Unternehmens. Das Erwerbsangebot an die SHW-Aktionäre diene dem strategischen Ausbau der bestehenden Beteiligung von 49,38 auf bis zu 75,1 Prozent, teilte die zur Pierer Industries AG zählende SHW Beteiligungs GmbH am Montag mit.
 

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KTM mit neuem Übernahmeangebot für deutsche SHW

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt vor einem Deregulierungswettlauf mit Großbritannien nach dem Brexit. "Manche britischen Politiker rechnen sich ja Vorteile im Wettbewerb der Finanzplätze aus. Einen Deregulierungswettbewerb hielte ich aber für äußerst gefährlich", sagte Dombret im Interview mit "Welt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht.
 

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Bundesbanker warnt vor Deregulierungswettlauf nach dem Brexit