NRW kauft weitere Steuer-CD für fünf Millionen Euro

Die Finanzbehörde im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat einmal mehr eine Steuer-CD gekauft, um Steuerhinterzieher zu überführen. Es handelt sich dieses Mal um den bisher teuersten Ankauf, berichtet der "Spiegel".

Düsseldorf. Im Kampf gegen Steuerhinterziehung hat Nordrhein-Westfalen einen weiteren Bankdatensatz gekauft. Nach einem Bericht des "Spiegels" ist es mit einem Preis von fünf Millionen Euro der bisher teuerste Ankauf. Nach dpa-Informationen handelt es sich um Daten mehrerer Institute und Finanzdienstleister.

Der "Spiegel" berichtet dagegen von einer Luxemburger Bank, die auch Filialen an der deutschen Grenze unterhält. Die Ermittlungen gegen Kunden und Mitarbeiter seien bereits angelaufen, kommende Woche solle es Durchsuchungen geben. Geleitet werde die Aktion durch die erfahrene Wuppertaler Steuerfahndung in Zusammenarbeit mit der Kölner Staatsanwaltschaft.

Das NRW-Finanzministerium wollte den neuerlichen Ankauf einer sogenannten Steuer-CD am Samstag konkret nicht kommentieren. Das Land erhalte "weiterhin viele Datenangebote", prüfe diese auf ihre "Werthaltigkeit" und entscheide dann über einen Ankauf, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. "Das ist für uns weiterhin laufendes Geschäft."

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

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US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

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RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

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Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein